Über OSTRAL

OSTRAL ist die Organisation für Stromversorgung in Ausserordentlichen Lagen. Sie wird beim Eintreten einer Strommangellage auf Anweisung der Wirtschaftlichen Landesversorgung (WL) aktiv.

Bei einer Strommangellage handelt es sich um eine «schwere Mangellage» nach Art. 102 der Bundesverfassung, in welcher der Bund für die Vorbereitung und Durchführung von Massnahmen zur Sicherstellung der Versorgung der Schweiz mit lebenswichtigen Gütern wie Strom zuständig ist.

Der Bund ordnet bei einer Strommangellage Bewirtschaftungsmassnahmen an, welche das Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch auf reduziertem Niveau sicherstellen sollen. Dabei folgt der Bund stets dem Subsidiaritätsprinzip und greift nur so weit ins wirtschaftliche Gefüge ein, wie dies zur Bewältigung einer Krise unbedingt notwendig ist. Er hat  den Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke (VSE) beauftragt, die notwendigen Vorbereitungen zur Bewältigung einer Strommangellage zu treffen. Der VSE hat zu diesem Zweck OSTRAL ins Leben gerufen.

 

News

 

27.06.2018 | Chamoson – Chippis: Zusätzliche geologische Untersuchung

Der Walliser Kantonsgeologe hat 2015 – aufgrund der neuen kantonalen Richtlinie über die Feststellung von Gefahrenzonen – eine Untersuchung von möglichen Naturgefahren für das Leitungsprojekt Chamoson – Chippis gefordert. Diese Untersuchung wurde bei der Gesellschaft BEG in Auftrag gegeben. Die Überprüfung der Gefahrenzonen betrifft insbesondere die Standorte der Masten 121 und 173.

04.06.2018 | Hybride Freileitungen: Mehr Strom ohne zusätzliche Leitungen

Die Modernisierung des Stromnetzes lässt vielerorts auf sich warten. Grund dafür ist die fehlende Akzeptanz für neue Stromleitungen. Hybride Freileitungen bieten einen Ausweg aus dem Dilemma. Dank Umrüstung kann bis zu 50 Prozent mehr Strom über bestehende Freileitungen transportiert werden.

 

Präsentation erklärt OSTRAL in wenigen Schritten

Auf das Bild oder hier klicken, um die OSTRAL-Präsentation zu öffnen.