Ab April 2018 werden die Kabel in den im November 2017 fertiggestellten Kabelrohrblock auf der Strecke Pradella bis Zernez eingezogen

29.03.18

In den vergangenen Tagen wurden die ersten Kabelbobinen von Brugg ins Engadin geliefert. Bis 2020 wird die Engadiner Kraftwerke AG die bestehende Freileitung zur Talversorgung von Pradella bis Bever durch eine unterirdische Kabelleitung ersetzen. Für den Abschnitt von Pradella bis Zernez werden insgesamt 232 km Energiekabel benötigt. Die 16- und 110-kV-Energiekabel werden von der Kabelwerke Brugg AG gefertigt und verlegt.

Ab April 2018 werden die Kabel in den im November 2017 fertiggestellten Kabelrohrblock auf der Strecke Pradella bis Zernez eingezogen. In derselben Zeit beginnen die Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Kabelschutzrohre der zweiten Bauetappe von Zernez bis Bever.


Die aus Aluminium, Kupfer und verschiedenen Kunststoffen bestehenden Kabel wiegen pro Meter stolze sieben Kilogramm. Bis zu 1000 Meter Kabel werden für den Transport auf eine Bobine mit einem Gesamtgewicht von sieben Tonnen aufgewickelt. Insgesamt werden 280 dieser Kabelbobinen über den Julierpass das Engadin erreichen. Die Kabel werden in Pradella zwischengelagert bevor sie in schon wenigen Monaten im Boden verschwinden.  (ekw)

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