Weiterentwicklung der Anlagenbewirtschaftung von Swissgrid

04.05.18

Die Strategie 2022 von Swissgrid sieht die Weiterentwicklung der Anlagenbewirtschaftung vor. Die Konsolidierungsphase, in der sich Swissgrid seit der Übernahme der Anlagen im Jahr 2013 befindet, ist weitestgehend abgeschlossen. Nun geht es darum, die Anlagenbewirtschaftung auf die künftigen Anforderungen auszurichten.

Die Umsetzung des strategischen Netzes 2025 sowie die notwendigen Erneuerungsarbeiten stellen Swissgrid vor grosse Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, werden sowohl beim Um- und Ausbau des Netzes als auch in der Instandhaltung künftig die Kapazitäten erhöht. Konkret bedeutet dies, dass die Aufgaben von Dienstleistern und Swissgrid klarer abgegrenzt werden. Vor allem in den Bereichen Bauaufsicht, Projektierung und Health, Safety & Environment (HSE) wird Swissgrid zusätzliche Aufgaben übernehmen. Zudem wird sichergestellt, dass Swissgrid in den kritischen Bereichen Schutz- und Leittechnik über die nötigen Kompetenzen verfügt.


Mit diesen Schritten wird das ursprünglich definierte «Geschäftsmodell 3» («Asset Gestalter») nun effektiv umgesetzt. Im Bereich Substation Automation Systems (SAS) soll das «Geschäftsmodell 5» («Asset Dienstleister») eingeführt werden. Das bedeutet, dass Swissgrid einerseits die direkte Steuerung aller Dienstleistungen vornimmt und andererseits die Kerndienstleistungen selber ausführt.


Die Details und konkreten Massnahmen der Umsetzung werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet. (swissgrid)

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